Peter, Beni, Din und ich trafen sich am Sonntag, 18. August 2013 im Zürcher HB und fuhren mit dem Zug nach Ziegelbrücke.
Ab hier starteten wir unsere gemeinsame Veloreise. Unser heutiges Tagesziel ist Scuol über Weesen, dem Walensee entlang,
auf schönen Velowegen und einer 25%tigen Steigung, dann weiter nach Bad Ragaz bis nach Landquart.
Dort nahmen wir den Zug und fuhren durch den Vereinatunnel bis ins Engadin nach Lavin, dann weiter
bis nach Scuol wo wir das erste Mal übernachteten. Kurz vor der Jugenherberge hatten wir noch einen Reifendefekt und
zwar mit einem fürchterlichen Knall. Einen neuen Reifen und Schlauch reparierte uns am anderen Morgen ein Mechaniker einer Bikestation im Ort.

Am zweiten Tag ging unsere Fahrt weiter bis nach Martina, weiter auf den Reschenpass über die Norbertshöhe, dem Reschensee entlang,
vorbei an Graun - Graun ist bekannt durch den alt romanischen Kirchturm, der aus dem Reschensee ragt. Der aus dem Jahre 1355 stammende
Glockenturm zeigt noch heute, wo sich einst die alte Dorfsiedlung von Graun vor der Stauung des Reschensees im Jahr 1950 befunden hat.
Das «neue» Graun siedelt heute am Ufer des Reschensees und ist eine Gemeinde mit 2419 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012)
Anschliessend fuhren wir weiter bei starkem Regen bis nach Glurns, unserem Tagesziel. Leider hatten wir auch an diesem Tag einen Defekt
zu beklagen, einen Kettenriss. Auch diese Panne wurde glücklicherweise von einem Mechaniker in San Valentino gut und bald behoben.

Bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir unseren nächsten Abschnitt von Glurns, der Etsch entlang auf sehr schön angelegten Velowegen
Richtung Meran und nach Burgstall unter die Räder. Eine traumhafte Landschaft inmitten Aepfelplantagen soweit das Auge reicht.

Am vierten Tag ging unsere Fahrt weiter Richtung Bozen, dann auf wiederum sehr schön angelegtem Veloweg zum Kalternsee und weiter Richtung Auer,
anschliessend der Etsch entlang, zum Glück ohne starken Gegenwind bis nach Trento. Wir machten uns frisch und gingen noch etwas in die Altstadt,
die sehenswert ist.
Trient ist die Hauptstadt des Trentino und der autonomen Region Trentino-Südtirol, der am nördlichsten gelegenen Verwaltungsregion
Italiens. Die Stadt zählt 115 540 Einwohner, ihr Zentrum befindet sich auf einer Höhe von 194 m.

Der fünfte Tag brachte uns bei wiederum idealem Wetter über den Passo S. Giovanni an den Gardasee, dann diesem noch etwas entlang
bis nach Brenzone, leider auf der Hauptstrasse, da es keinen Veloweg gibt.

Am sechsten Tag fuhren wir zuerst wieder auf der Hauptstrasse bei starkem Verkehr bis nach Bardolino, dann weiter auf Nebenstrassen bei
ständigem Auf und Ab zurück zur Etsch und dieser entlang bis zu unserem Ziel Verona.
Verona ist eine italienische Stadt in Venetien im Nordosten
Italiens. Sie hat 253409 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012) und ist Hauptstadt der Provinz Verona. Verona liegt an der Etsch etwa 59 m über dem
Meeresspiegel am Austritt der so genannten Brenner-Linie in die Poebene. Seit 2000 gehört die Altstadt von Verona zum Weltkulturerbe.
Natürlich gingen wir am Abend noch in die Stadt und schauten uns Verschiedenes an. Verpflegten uns in einem schönen Restaurant, denn wir
hatten unser Ziel ohne Unfall und grosse Pannen, nach 430 Kilometern, 24 Stunden im Sattel und über 115000 Pedalumdrehungen glücklich erreicht.

Am anderen Tag ging es mit der Bahn und vier Mal Umsteigen nach Hause.
Fotos: Din Daut und Peter Siegenthaler / Bericht: Peter Siegenthaler
August 2013
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